Dodo bei „Wer wird Millionär?“

Am Montag war es soweit – nach ca. 18 Monaten Wartezeit konnte ich endlich Eintrittskarten für „Wer wird Millionär?“ bestellen und die Doppelaufzeichnung am Montag besuchen. Und dabei gab es so manche Überaschung.

Schon bei der Anreise wurden wir von einer langen Blechlawine begrüßt. Stop and Go auf der Autobahn tat unserem Gefährt wohl nicht so gut – dazu später mehr. Wir hatten jedenfalls zur Sicherheit einen Zeitpuffer von einer Stunde eingeplant, der sich als sehr nützlich erwiesen hat. Wir sind trotz des Staus noch überpünktlich zur Kartenausgabe gekommen.

In Hürth-Kalscheuren, nobeo-Studio 8 gingen wir dann erst mal in das Foyer. Die Aufzeichnung selbst findet im Studio 7 statt, das ist aber nicht wirklich sehr geräumig und bietet nur sehr wenig Platz für Zuschauer. Deswegen werden die Zuschauer der Sendung erst mal im Studio 8 „vorbereitet“ und dann in Grüppchen in das Studio 7 geführt. Das liegt einen kleinen Spaziergang weit von Studio 8 weg, ist aber nicht sonderlich schlimm. Außerdem hatten wir ja schönes Wetter. ;)

Die obligatorischen Einverständniserklärungen mit der man Film- und Tonrechte an RTL bzw. Endemol Deutschland abtritt mussten wir natürlich auch unterschreiben. Auf jeder Karte stand bereits der Blockname und eine Sitzplatznummer. Plätze einfach aussuchen war also nicht. ICh muss allerdings sagen, dass wir ein sehr gutes Blickfeld hatten und die Plätze eigentlich optimal waren.

Thorsten Schorn, bekannt aus Radio und stern TV, führte dann durch das Warm Up und verschoss sich sehr schnell in die Stadt Paderborn, aus welcher ein Zuschauer kam, dessen Haarfarbe wunderbar zu Schorns Socken („silbergrau-metallic“) passte. Außerdem führte er mit uns einen Publikumsjoker-Test durch und merkte anschließend an, dass diese Abstimmung bereits beim ersten Publikumsjoker benutzt wird – des Komforts wegen. Mit kleinen und durchaus auch witzigen Sprüchen stimmte er das Publikum bis zur Ankunft von Günther Jauch ein. Dieser suchte auch noch einmal die Nähe des Publikums und als die zehn Auswahlkandidaten unter lautem Applaus in das Studi oeintrafen und ihre Plätze einnahmen konnte man schon erahnen, dass es bald anfangen würde.

Und dann ging es auch los. Ich möchte jetzt eher weniger zum Verlauf der Sendungen sagen, aber soweit anmerken, dass es doch manch unterhaltsame Momente während der Aufzeichnung gab, zu dessen Entstehen Jauch auch nicht ganz unbeteiligt war. Aber „Wer wird Millionär?“ ist schon lange keine pure Rateshow mehr, sondern ein Quiz mit Unterhaltung. Davon hat man auch bei der Aufzeichnung wieder viel gesehen und deswegen denke ich, dass das Geld für die Eintrittskarten sicherlich gut angelegt war (so teuer war es ja auch nicht).

Nach der Aufzeichnung ging es dann wieder nach Hause. Leider trübte ein Ereignis mit unserem Auto den weiteren Verlauf des Abends, der sonst eigentlich rundum gelungen war. Mitten auf der Autobahn wurde unser Auto plötzlich langsamer und beschleunigte nicht mehr richtig. Wir haben es mit diversen Fahrten auf dem Standstreifen an einen Autohof geschafft, wo uns Autofahrer, die noch nach Frankreich wollten, sowie ein LKW-Fahrer tatkräftig unterstützt haben. Nachdem das Kühlwasser bis über Maximal-Begrenzung aufgefüllt worden ist, fuhr das Auto wieder ohne Probleme. Merkwürdig nur, dass vorher noch genug Kühlwasser vorhanden war.

Insgesamt – bis auf die Aktion mit dem Auto – war der Montag sehr unterhaltsam. Jauch selbst wünschte uns eine gute Fußball-WM, tollen Sommer-Urlaub, frohe Weihnachten, einen guten Rutsch, viele Eier im Osternest, wiederum eine gute Frauen Fußball-WM, schönen Sommer-Urlaub, frohe Weihnachten, guten Rutsch und erneut viele Eier zu Ostern. Denn die Wartezeit für Eintrittkarten ist nicht unbedingt weniger geworden. ;)