Dodo bei „Schlag den Raab“

Noch etwas schlaftrunken sitze ich hier am Rechner, habe schon mit Daniel über die Sendung gechattet und da fällt mir ein: Upps, da wolltest du ja noch was für deine 1.341 Stammleser hier im Blog schreiben. Da ich schon sehe, wie euch der Speichel aus dem Mund vor Begeisterung raus läuft werde ich auch gar nicht lange um den heißen Brei herumreden.

Ich will mich jetzt gar nicht an den Problemen aufhalten, die während der Fahrt auf dem Hin- und insbesondere auf dem Heimweg aufgetreten sind, das ist ja auch gar nicht so interessant. :D Schließlich geht es hier um Schlag den Raab und da gibt es auch einiges zu erzählen. :P

In Köln-Mülheim angekommen sind wir erst mal zum Ticket-Schalter gedappelt, wo uns freundlicherweise gesagt wurde, dass wir den Fluchtweg versperren und uns gefälligst wo anders hinstellen sollen. Zum Glück betraf das nur die Personen, die genau hinter mir standen. Tja, schon das erste Mal Glück gehabt am Abend. :D Wenig später (ungefähr 20 Minuten würde ich sagen) ging es dann mit der Ticketausgabe los. A-M nach links, N-Z nach rechts… Da entweder viele das Prinzip nicht verstanden oder ihre Nachnamen alle von A bis M begannen stand ich ziemlich weit vorne in der Schlange – zum zweiten Mal Glück gehabt. Da wir an der Vergabe der Tickets auch noch die blauen bekommen haben, die zuerst reingelassen wurden, hatten wir das dritte Mal Glück.

Gegen 19:00 Uhr wurden wir ins Studio gelassen. Kurioserweise habe ich zuerst „Entschuldigung“ gesagt und dann jemanden halb umgerannt – wenn er das liest: Tat mir wirklich Leid ^^ Also, nach dem die Sicherheitsbefummler uns abgetastet hatten („Ja, das ist meine Geldbörse“) waren wir eine Minute später im doch sehr kleinen Studio. Aber das ist ja überall so – alles kommt einem im Fernsehen viel größer vor. So nahmen wir unsere Plätze im Zuschauerblock unter dem rechten großen Bildschirm ein und warteten…

Das Warm-Up-Programm war ganz okay und lustig, aber an manchen Stellen wirkt es auch wieder etwas aufdringlich. Naja, die richtige Mischung hatte da bisher nur Günther Jauch bei stern TV raus, der das Warm Up selbst gestaltete. Aber ich glaube, ich weiche wieder minimal vom Thema ab. ;)

Nachdem eine wohlklingende Stimme aus der Regie verlautbaren ließ, dass wir nur noch 30 Sekunden bis zur Live-Sendung haben, wurde alles ruhig, Lichteffekte und sonstigen Kram wurde zurecht gestellt und auch sonst wartete alles darauf, dass die Show endlich anfing. Man muss dabei aber auch betonen, dass die wohlklingende Stimme eigentlich nur ein krächzendes „Noch 30 Sekunden“ war. Bei zehn Sekunden fingen wir alle an zu klatschen, die Titelmusik wurde abgespielt und los gings. *yeah!*

Natürlich wurden wir vorher dazu angehalten komplett auszurasten, wenn irgendwann im Verlaufe des Abends das Gewinngeld von 1,5 Millionen Euro fällt. So richtig funktioniert hat das dann aber doch nur ein paar Male. :D

Auch dieses Mal moderierte wieder Matthias Opdenhövel – und so verlief dann die Sendung zuerst mit der Auswahl des Kandidaten. Wieso die Leute sich so weggelacht haben, als der Schädlingsbekämpfer an der Reihe war, weiß ich jetzt gerade nicht mehr – aber einen Grund wird es wohl gehabt haben. :D Ganz dicht setzte sich Markus gegen Bettina durch und wurde Kandidat der Sendung. Elton kam schon relativ früh im zweiten Spiel dran – schade eigentlich, da mit Blamieren oder Kassieren sonst immer viel mehr Punkte gemacht werden. Zur Hälfte der Sendung wurden wir mit köstlichstem stillen Mineralwasser, das man sich vorstellen kann, versorgt.

Ich will jetzt gar nicht so sehr auf den Spielverlauf eingehen außer dass ich sagen muss, dass Markus wirklich viel gegeben hat um noch zu gewinnen und besonders das letzte Spiel sehr nervaufreibend war – auch für das Publikum, das – auch mit meiner Wenigkeit – lautstark mitgefiebert hat und eigentlich an fast allen Stellen – mit ein paar Ausnahmen – voll zu Markus gehalten. So auch bei dem Spielabbruch von Koffer packen, wo Markus eine Vase statt einer Blumenvase genannt hat. Ärgerlich, aber so sind die Regeln.

Ich wollte ja noch was zum Studio an sich sagen. :D Das ist nämlich sehr schick, besonders diese Laufticker mit den Spielnamen sind toll und auch generell das komplette Studiodesign gefiel mir sehr gut, da man es jetzt auch anfassen konnte. :D Die Lichteffekte waren supi – hat man auch toll beim Auftritt von… hm, wie hießen die nochmal? Ach genau, Queensberry! Also beim Auftritt von denen waren die Lichteffekte sehr gut und auch sonst gefiel es mir am Ende sehr.

In den Pausen wurden uns diverse „Raab in Gefahr“-Filmchen gezeigt, die unsere Laune aufrecht erhalten sollte. Insgesamt gesehen war es ein schöner Abend, den man so gerne wiederholen kann. Wir hatten das Glück, dass wir in eine Ausgabe gelangten, in der auch zum Ende noch alles spannend blieb. Am 17. Januar 2009 geht es um zwei Millionen Euro – wer weiß, vielleicht wieder mit Dodo im Publikum. Das wird sich noch zeigen. :D