Der erste Arbeitstag in Frankfurt

Ich schrieb ja kürzlich über meinen letzten Tag in Offenbach. An meine Auszeit schloss sich eine Woche Urlaub an, ehe ich meinen ersten Tag in der neuen Firma in Frankfurt antrat. Und wie der so verlief schildere ich in diesem kleinen Artikel.

Ich war natürlich überhaupt nicht aufgeregt an meinem ersten Tag. Kein bisschen. Das ist man nicht, wenn man zum ersten Mal in eine neue Firma wechselt, nachdem man 8 Jahre lang in einer Firma war.

Ich sollte am Montag um 9 Uhr da sein. Da die ÖPNV-Situation es leider nicht anders zulässt musste ich schon relativ früh raus und war dann 45 Minuten zu früh in Frankfurt. ^^ Aber hey, besser so, als wäre ich erst um 9:15 Uhr da gewesen. Das hätte einen schlechten, ersten Eindruck gemacht und den wollte ich unbedingt vermeiden.

Aus diesem Grund habe ich auch zwei kleine Tütchen mit Schokoladenkeksen mitgenommen, damit der Einstand wenigstens nicht ganz ohne leere Hände daher kommt. Ich stand dann jedenfalls – das erste Mal offiziell mit der U-Bahn zur Arbeit gefahren – vor dem Komplex und dachte mir: „Neee, da kannst du jetzt nicht schon rein gehen!“

Deshalb beschloss ich noch ein paar Runden um den Block zu drehen und die Gegend etwas zu erkunden. So entdeckte ich schon einen etwas interessant eingerichteten REWE, der mich ein bisschen an den Norma in Offenbach erinnerte. Leider gibt es hier keine Salatbar, aber vermutlich ist das auch besser so. :D

Ich versuchte im Laufe der nur sehr langsam voran schreitenden Zeit bis 9 Uhr die übermäßige Transpiration an meinen Handinnenflächen unter Kontrolle zu bekommen und schaffte dies eigentlich recht gut, indem ich mir klar machte, dass wir eh alles nur Menschen sind und basierend auf den tollen Vorgesprächen sowieso nur nette Menschen hier arbeiten werden.

Und diese Gedanken sollten sich dann wenig später auch bestätigen, als ich im 1. Stock am Empfang klingelte und herzlich begrüßt wurde. Nach einer kleinen Führung durch den 1. Stock ging es dann auch zusammen mit dem Administrator in den 6. Stock, wo ich meinen Arbeitsplatz habe. Kein Großraumbüro. Endlich. Nur zwei weitere Kollegen sind noch in meinem Büro, mehr passen auch ohne Änderungen am Interieur beim besten Willen nicht rein.

Und so lernte ich nach und nach in jedem Büro meine neuen Kollegen kennen, deren Namen ich bestimmt in drei Wochen noch nicht alle kann, aber ich versuche es zumindest. :D

Die ersten Arbeitstage waren erst einmal geprägt von viel Organisatorischem und einer grundlegenden Einarbeitung in die Prozesse und Richtlinien, die es im Unternehmen gibt. Ich bin gespannt auf die neuen Herausforderungen, die auf mich und meine Kollegen in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren warten und denke, dass es eine sehr interessante Zeit werden dürfte.

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