Der örtliche Ausschuss für erkrankte Dodo-Vögel warnt: Der einzig überbliebene seiner Art, der täglich zwischen Steinfurth und Butzbach herumflattert, ist krank. Bitte treffen Sie entsprechende Sicherheitsvorkehrungen, vielen Dank!
Der örtliche Ausschuss für erkrankte Dodo-Vögel warnt: Der einzig überbliebene seiner Art, der täglich zwischen Steinfurth und Butzbach herumflattert, ist krank. Bitte treffen Sie entsprechende Sicherheitsvorkehrungen, vielen Dank!
am 20. Oktober 2008 um 21:10 Uhr
Dank Cistus ist es dir aber bald besser gegangen.
Warum es jedes Jahr eine
Grippewelle gibt.
Das Grippevirus ist extrem mutationsfreudig. Es
verändert sein Erbgut häufig, dadurch tauchen
jedes Jahr neue Grippeviren auf, die vom Immunsystem
(noch) nicht erkannt werden können. Da die
Experten nie genau wissen, welcher Virenstamm für
die nächste Grippewelle verantwortlich sein wird,
kann es vorkommen, dass ein anderer Stamm, als
der bei der Impfung verwendete, für die Grippewelle
sorgt, dann nützt uns auch die Grippeimpfung
nichts; wir werden trotzdem krank.
Gefahren der Vogelgrippe.
Das Vogelgrippevirus hat bereits die natürliche
Barriere zwischen Menschen und Tieren überschritten.
Nach Aussage der US-Forscher ist das
Vogelgrippevirus von allen bekannten Viren am
engsten mit dem Erreger der Spanischen Grippe
von 1918/20 verwandt. Die Wahrscheinlichkeit, sich
mit der Vogelgrippe zu infizieren, ist aber zurzeit
eher gering. Alle bis dato erkrankten Menschen
hatten sehr engen Kontakt mit den kranken Vögeln
und bisher ist die Vogelgrippe noch nicht von
Mensch zu Mensch übertragen worden. Sollte sich
jedoch ein Mensch mit der Vogelgrippe infizieren
und gleichzeitig menschliche Grippeviren in sich
tragen, so kann es wieder zur Entstehung eines
aggressiven Supervirus kommen. Sobald sich das
Supervirus jedoch von Mensch zu Mensch übertragen
lässt, ist eine Vermeidung der Ansteckung
praktisch unmöglich, da der Kontakt mit anderen
Menschen nicht verhindert werden kann.
Pandemie.
Solche Superviren haben ihren Ursprung meist in
Asien. Dort leben die Menschen auf engem Raum
mit ihren Haustieren zusammen. Dabei kann es
leicht zu einer Doppelinfektion von Vogel- und
Menschengrippe kommen. Die Viren können Teile
ihres Erbguts austauschen und eine Pandemie
auslösen. Die beiden letzten Pandemien, die
Asiatische Grippe von 1957 und die Hongkong-
Grippe von 1968, nahmen in Asien ihren Anfang.
Allerdings ist die Entstehung eines Supervirus
heute ungleich gefährlicher als noch vor 40 oder
80 Jahren. Im Jahre 1918, dem Beginn der Spanischen
Grippe, gab es noch kaum Interkontinentalreisen
und die beiden asiatischen Grippe-Pandemien
von 1957 und 1968 blieben auf Asien beschränkt,
da zu der Zeit das Haupttransportmittel
zwischen den Kontinenten das Schiff war. Befand
sich ein infizierter Passagier an Bord, brach bei ihm
die Krankheit aus, bevor das Schiff Europa erreichte
und es konnten Quarantänemassnahmen getroffen
werden.
Heute ist die Gefahr einer weltweiten Ausbreitung
einer Pandemie deutlich grösser. Ein Flugzeug
braucht von Asien nach Europa gerade mal 20
Stunden. Ein infizierter Passagier fängt während
dem Flug an zu husten und zu niesen und die
Klimaanlage verteilt die Viren in der gesamten
Kabine. Bei der Landung in Frankfurt sind von den
über 300 Passagieren die Meisten mit dem
Supervirus infiziert und reisen nun weiter in die
ganze restliche Welt. Drei bis vier Tage später
bricht auf der ganzen Welt zeitgleich die Supergrippe
aus.
Therapiemöglichkeiten
Von der Pharma-Industrie gibt es zurzeit zwei
Medikamente auf dem Markt, von denen die
Wirkung gegen Grippeviren bekannt ist. Diese
Medikamente verhindern jedoch nicht die Krankheit
selbst, nur die Krankheitsdauer wird um ca. 1,5
Tage verkürzt und die Gefahr einer zusätzlichen
bakteriellen Lungenentzündung vermindert.
Nachteil dieser Medikamente: der Produktionsaufwand
ist gewaltig und die Medikamente dadurch
sehr teuer. Des weiteren ist die Produktionskapazität
begrenzt und kann nicht ohne weiteres ausgeweitet
werden. Schon 2005 konnte die weltweite
Nachfrage nach Tamiflu® und Relenza® kaum
gedeckt werden. Die bereitgehaltenen Medikamente
reichen nur für ca. 20% der Bevölkerung
aus, die restlichen 80% müssen sich selbst
schützen. Ausserdem gibt es zunehmend Berichte
über Resistenzen einiger Virenstämme, was zu
Folge hat, dass diese Medikamente nur noch
schwach oder gar nicht mehr wirken. Als weiteren
Nachteil haben diese Medikamente sehr starke
Nebenwirkungen.
Mit der Entwicklung eines Impfstoffes kann erst
begonnen werden, nachdem das neue Virus aufgetreten
ist. Der gesamte Produktionsprozess ist
extrem aufwändig und langwierig. Es würde 3-6
Monate dauern bis ein entsprechender Schutz
vorhanden wäre. Des Weiteren ist fraglich, ob genügend
Impfstoff für alle Menschen hergestellt
werden könnte. Ein Impfstoff ist zur Bekämpfung
einer Supergrippe also nicht geeignet, er kann eine
Pandemie nicht verhindern oder stoppen.
Die Fakten zur Grippe- (Pandemie)
• Eine Grippe-Pandemie wird (gem.
wissenschaftl. Forschung) sicher kommen,
die Frage ist nur: wann kommt sie?
• Die Pandemie wird sich weltweit ausbreiten
• Einen sicheren Schutz vor einer
Ansteckung gibt es nicht.
• Die bisherigen Medikamente sind teuer,
nebenwirkungsreich, bei Schwangeren und
Kindern nicht einsetzbar, nicht zur Langzeit-
Anwendung geeignet und bei resistenten
Virenstämmen wirkungslos.
• Die verfügbaren Medikamente reichen nur
für 20% der Bevölkerung, die restlichen
80% müssen sich selber schützen.
• Ein Impfstoff wird erst 3-6 Monate nach
Ausbruch der Pandemie zur Verfügung
stehen.
• Der Impfstoff wird nicht für alle Menschen
ausreichen.
Auszüge aus dem Buch „Cistus incanus: Natürlich gegen die
Grippe“ von Dipl. oec. Med. Falk Guddat.
ISBN 3-8334-4997-7