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	<title>DodoBlog &#187; Friedberg</title>
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		<title>Gestrandet in Bad Vilbel</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 19:49:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dodo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um irgendwo in einem Ort zu stranden benötigt man keine Flugzeuge in Verbindung mit einer Aschewolke &#8211; nein, eine defekte Bahn tut es auch. Die Heimfahrt von Frankfurt gestaltete sich heute doch etwas abenteuerlich. &#8220;Nur wenige Meter&#8221; vor Bad Vilbel kam die HLB zum Stehen &#8211; und fuhr nicht weiter. Die Lichter gingen aus und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um irgendwo in einem Ort zu stranden benötigt man keine Flugzeuge in Verbindung mit einer Aschewolke &#8211; nein, eine defekte Bahn tut es auch.<br />
<span id="more-523"></span><br />
Die Heimfahrt von Frankfurt gestaltete sich heute doch etwas abenteuerlich. &#8220;Nur wenige Meter&#8221; vor Bad Vilbel kam die HLB zum Stehen &#8211; und fuhr nicht weiter. Die Lichter gingen aus und wir standen erst mal schön auf der Brücke herum. Durchsagen hielt man nicht für nötig, wozu auch &#8211; ist ja schließlich ein Privatbahn. Nachdem ungefähr eine halbe Stunde vergangen war wurde von außen die Tür notentriegelt. Der Zugführer war mit ölverschmierten Händen herein gekommen und sagte erstmals was Sache war: Der vordere Teil ist komplett im Eimer. Er versuchte es mit dem hinteren Triebkopf, doch außer einem kurzen Ruck und einer Bewegung von ca. zwei Zentimetern geschah nichts. </p>
<p>Kurz darauf wurden wir gebeten, den Zug zu verlassen und zum &#8220;nahe gelegenen&#8221; Bahnhof Bad Vilbel zu laufen. Dazu mussten wir erst mal aus luftiger Höhe hinunter aufs Gleisbett springen und dann kreuz und quer durch die Landschaft gehen bis wir an einen befestigten Bürgersteig ankamen. Dort suchten wir dann den Weg zum Bahnhof, der sich doch als weiteres Ziel heraus stellte.</p>
<p>15 Minuten am Bahnhof angekommen warteten wir dann noch einmal darauf, dass überhaupt eine S-Bahn nach Friedberg einfuhr, denn die kaputte Bahn blockierte eines von zwei Hauptgleisen auf der Strecke Frankfurt-Gießen &#8211; und da wollten auch noch andere Züge durchfahren. Als dann die S-Bahn eintraf (wir mussten nochmal die Treppe hinunter und eine andere hinauf weil die S-Bahn auf einem anderen Gleis einfuhr) war ich sehr froh. Ich konnte endlich meinen Sitzplatz einnehmen und mich innerhalb von nur 20 Minuten nach Friedberg kutschieren lassen. Die andere Bahn hätte nur 10 Minuten benötigt, aber die hält ja auch nicht an jedem Kaff.</p>
<p>Fazit des Abends: Ich bin stinksauer darüber, wie Fahrgäste über den Zustand einer liegen gebliebenen Bahn bei der HLB informiert werden und dass der Defekt einfach so aus heiterem Himmel entstehen konnte. Älteren Menschen zuzumuten aus einer doch höheren Zuglage hinunter auf das Gleisbett springen zu müssen ist meiner Meinung nach völlig inakzeptabel. Für die 30 Minuten Wartezeit wurden wir nicht entschädigt.</p>
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		<title>&#8220;Der Hackbraten darf nicht zu fest sein&#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 19:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dodo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tja, wenn mich nicht kleine kreischende Kinder im Bus nerven bekommt man eben mehr von den höchst interessanten Bus-Gesprächen mit. So heute geschehen auf der Heimfahrt von Butzbach nach Steinfurth &#8211; die Diskussionsteilnehmer: zwei etwas in die Jahre gekommenen &#8220;schöne Frauen&#8221;. Kurzes Abschweifen: Kennt ihr das? Ältere Herren bezeichnen jüngere Frauen immer als &#8220;junge Frau&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, wenn mich nicht kleine kreischende Kinder im Bus nerven bekommt man eben mehr von den höchst interessanten Bus-Gesprächen mit. So heute geschehen auf der Heimfahrt von Butzbach nach Steinfurth &#8211; die Diskussionsteilnehmer: zwei etwas in die Jahre gekommenen &#8220;schöne Frauen&#8221;.<br />
<span id="more-333"></span><br />
<small>Kurzes Abschweifen: Kennt ihr das? Ältere Herren bezeichnen jüngere Frauen immer als &#8220;junge Frau&#8221; und ältere als &#8220;schöne Frau&#8221;. Sehr schmeichelhaft.</small> <img src='http://blog.dodomedia.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Kommen wir zum heutigen Thema: Das Essen in Butzbach schmeckt nicht! Das meinte jedenfalls eine der Damen. Folgender Dialog entstand (da Marcel relativ zeitnah geschrieben und aus dem Chatlog kopiert sogar noch im O-Ton) daraus:</p>
<blockquote><p>&#8220;Also das in Butzbach hier mach ich nie wieder, da fahr ich lieber nach Friedberg&#8221; &#8211; &#8220;Ja, das Essen ist nicht genießbar&#8221; &#8211; &#8220;Das einzige was gut geschmeckt hat waren die &#8216;Bommes&#8217; und der Salat, aber der HACKBRATEN!!!&#8221; &#8211; &#8220;Jaja, der Hackbraten darf nicht zu fest sein! Ich mach da ja immer [....] dran, dann wird der schön zart&#8230;&#8221; &#8211; &#8220;Und immer Semmelknödel dabei! Aber DAS war ja ungenießbar&#8221;</p></blockquote>
<p>Aber das wäre ja nur ein kleiner Teil des Gesprächs gewesen, es geht natürlich noch weiter&#8230; Nicht mehr ums Essen, aber um Geld &#8211; genauer gesagt um 20 Cent.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wo sind denn jetzt die 20 Cent hin? Ich glaube die sind runtergefallen&#8230; <em>[Anmerkung: Ich habe nichts auf den Boden fallen gehört ^^]</em> Können Sie mal ein Stück rücken? Wo sind denn meine 20 Cent hin?&#8221; &#8211; &#8220;Suchen Sie was?&#8221; &#8211; &#8220;Ja, meine 20 Cent! Passen Sie doch mal auf, Sie hören heute wieder extrem schlecht!&#8221; <em>[Auf gefühlte 100 Dezibel verstärkt durch den Bus schreiend]</em></p></blockquote>
<p>Entweder durch diesen gewaltigen Druck der Schallwelle oder durch etwas Anderes ausgelöst ist auch der Orientierungssinn einer der Damen kurzzeitig ausgesetzt, wie nachfolgendes Gespräch aufzeigt. </p>
<blockquote><p>&#8220;Wieso fahren wir nach Münzenberg?&#8221; <em>[Anmerkung: Der Bus bog gerade Richtung Münzenberg ab um zum Friedhof zu fahren]</em> &#8211; &#8220;Wir fahren nicht nach Münzenberg!&#8221; &#8211; &#8220;Doch, da stand doch Münzenberg auf dem Schild!&#8221; &#8211; &#8220;Was? Das muss man dem Busfahrer mal sagen&#8230; Der Idiot passt nicht auf, ich meine, der hätte sogar nach Alkohol gerochen&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Und da sagen die Alten zu uns, dass wir unfreundlich seien&#8230; *kopfschüttel*</p>
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		<title>Suizid und Bahn</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 16:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dodo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da heute alles total außerplanmäßig ablief, wird auch dieser Artikel außerplanmäßig in der Oktoberpause dazwischen geschoben. 14:25 Uhr, Butzbacher Bahnhof &#8211; Die Frisur hält (dank neuem Haarschnitt). Zusammen mit Max warte ich auf den um 14:32 Uhr ankommendenen RegionalExpress Richtung Frankfurt, um in Bad Nauheim aussteigen zu können. Noch nicht ganz die Treppe zum Bahnsteig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da heute alles total außerplanmäßig ablief, wird auch dieser Artikel außerplanmäßig in der Oktoberpause dazwischen geschoben.<br />
<span id="more-269"></span><br />
14:25 Uhr, Butzbacher Bahnhof &#8211; Die Frisur hält (dank neuem Haarschnitt). Zusammen mit Max warte ich auf den um 14:32 Uhr ankommendenen RegionalExpress Richtung Frankfurt, um in Bad Nauheim aussteigen zu können. Noch nicht ganz die Treppe zum Bahnsteig hoch gestiegen bemerken wir beide schon den Hinweis auf dem Laufband, dass der Zug ca. acht Minuten Verspätung habe. Das kann man ja noch verkraften.</p>
<p>Als der Zug eigentlich kommen sollte&#8230; kam er nicht. Stattdessen wurden die Wartenden von der freundlichen Bahndame darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich eine (O-Ton) &#8220;suizidgefährdete Person&#8221; auf dem Gleis befände und der einfahrende RegionalExpress deshalb noch &#8220;ein paar Minuten&#8221; warten müsse. Najaaaa. Dann kam auch der schicke RegionalExpress und fuhr nicht wie sonst üblich auf Gleis 2 diesmal auf Gleis 3 ein. Kein Problem, Gleis 3 ist ja direkt neben Gleis 2, das sind nur ein paar Schritte.</p>
<p>Wir haben uns also schön in den Zug gesetzt und warteten gespannt der Dinge die uns noch so erwarteten. Als wir es uns so schön gemütlich gemacht haben, machte der Schaffner (heißt das noch so?) eine Durchsage, die sich weitaus professioneller als das aufgewirbelte Drama der Durchsagerin im Bahnhof anhörte: &#8220;Wegen Personen im Gleisbett&#8230; verzögert sich die Abfahrt um ca. 15 bis 20 Minuten!&#8221;&#8230; -.-</p>
<p>Die 15 Minuten vergingen, 20 auch, dann waren es 30. Gerade in diesem Moment flackert auf dem Laufband ein Hinweis auf: Die einfahrende RegionalBahn endet in Butzbach. Natürlich ignorierten diesen Hinweis gut zehn Leute und stiegen hektisch aus dem RegionalExpress aus und wechselten in die RegionalBahn. Der Zugführer schmunzelte lediglich durch die Lautsprecher, dass es keinen Sinn macht, in die RegionalBahn einzusteigen, da sie sowieso nicht weiter fährt.</p>
<p>Voller Panik und wie von einer Tarantel gestochen &#8211; der Schrei eines Mädchen bezüglich der Hektik hätte jedenfalls darauf schließen können &#8211; hechteten soeben Ausgestiegene wieder zurück in den RegionalExpress. Die Zeit verging, bis dann auf Gleis 1 ebenfalls von Gießen aus kommend ein schicker IC einfuhr&#8230; und ebenfalls hielt. Nun waren alle vier Gleise blockiert, denn auf Gleis 4, sofern es denn so heißt, hielt ein DB Railion-Wagen.</p>
<p>Von der Einfahrt des IC wenig beeindruckt unterhielt ich mich ein wenig mit Max, bis es dann ein drittes Mal eine Durchsage gab: &#8220;Bitte steigen Sie in den IC auf Gleis 1 um. Dieser hält auf allen Unterwegsbahnhöfen bis Friedberg!&#8221;&#8230; Wir also wieder raus aus dem Zug und in den schönen IC von Hamburg nach Koblenz, Bregenz oder wie auch immer, es war jedenfalls ein Z am Ende&#8230; Glaube ich.</p>
<p>Im IC angekommen setzten wir uns in einen Wagen und warteten auch hier wieder darauf, dass es endlich weiter geht. Tat es aber nicht. Vorerst jedenfalls nicht. Eine neugiere Dame fragte den nur drei Reihen weiter vorne sitzenden DB-Mitarbeiter, der nicht im Dienst war, wann es denn weiter ginge. Dieser reagierte dann gewohnt freundlich: &#8220;Woher soll ich denn wissen warum wir nicht weiterfahren? Ich bin nicht im Dienst!&#8221;&#8230; Als dann 10 Minuten später (ja, wir standen immer noch) ein junger Mann in die Runde fragte, was denn los ist und die erste Dame munter auf den &#8211; natürlich immer noch nicht im Dienst befindlichen &#8211; DB-Mitarbeiter zeigte und &#8220;Da!&#8221; sagte, fiel die Reaktion ähnlich aus.</p>
<p>Bis wir dann endlich weiterfahren konnten (das war gegen 16:00 Uhr), gingen noch zahlreiche Personen auf die Toilette oder gaben ihr Hab und Gut zur Beaufsichtigung an ihren Sitznachbarn um unterdessen schnell noch eine Nervenzigarette rauchen zu können. Der Zug bewegte sich dann &#8211; für einen IC angepasst &#8211; mit gefühlten 50 Metern pro Sekunde Richtung Bad Nauheim und ich kam pünktlich zu meinem Bus eine Stunde zu spät.</p>
<p>Mehr von Dodo gibt es nach der Oktoberpause am 1. November!</p>
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