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	<title>DodoBlog &#187; Frankfurt</title>
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		<title>Wenn sich der Zugbegleiter verabschiedet&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 19:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dodo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; dann hört sich das ungefähr so an, wie heute Morgen im RegionalExpress, der planmäßig um 8:58 Uhr in Frankfurt am Main Hauptbahnhof auf Gleis 15 eintreffen sollte und anfangs 12 Minuten Verspätung wegen hoher Streckenauslastung hatte: Meine Damen und Herren, in Kürze erreichen wir Frankfurt am Main Hauptbahnhof auf Gleis 15. Diese Zugfahrt endet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; dann hört sich das ungefähr so an, wie heute Morgen im RegionalExpress, der planmäßig um 8:58 Uhr in Frankfurt am Main Hauptbahnhof auf Gleis 15 eintreffen sollte und anfangs 12 Minuten Verspätung wegen hoher Streckenauslastung hatte:<br />
<span id="more-551"></span><br />
<em>Meine Damen und Herren, in Kürze erreichen wir Frankfurt am Main Hauptbahnhof auf Gleis 15. Diese Zugfahrt endet dort, Reisende bitte alle aussteigen. Sie haben Anschluss an&#8230; [Anschlussdurchsagen mit fortschreitender Betonung der Verspätung einzelner Züge und deren voraussichtliche Ankunft].<br />
Zur Bekanntgabe der Ausstiegsseite achten Sie bitte auf die äußerst wohl klingende Stimme unseres Lokführers. Bitte bachten Sie: Dank der exzellenten Fahrweise unseres Lokführers, der alles aus seiner Maschine heraus geprügelt hat, hat dieser Zug derzeit leider eine Verspätung von nur noch 3 Minuten. Wir möchten uns an dieser Stelle bei Ihnen verabschieden, dies war unsere letzte Fahrt. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit der HLB und sagen tschüss und auf Wiedersehen.</em></p>
<p>Ich werde diese Durchsage vermissen. <img src='http://blog.dodomedia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Gestrandet in Bad Vilbel</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 19:49:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dodo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um irgendwo in einem Ort zu stranden benötigt man keine Flugzeuge in Verbindung mit einer Aschewolke &#8211; nein, eine defekte Bahn tut es auch. Die Heimfahrt von Frankfurt gestaltete sich heute doch etwas abenteuerlich. &#8220;Nur wenige Meter&#8221; vor Bad Vilbel kam die HLB zum Stehen &#8211; und fuhr nicht weiter. Die Lichter gingen aus und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um irgendwo in einem Ort zu stranden benötigt man keine Flugzeuge in Verbindung mit einer Aschewolke &#8211; nein, eine defekte Bahn tut es auch.<br />
<span id="more-523"></span><br />
Die Heimfahrt von Frankfurt gestaltete sich heute doch etwas abenteuerlich. &#8220;Nur wenige Meter&#8221; vor Bad Vilbel kam die HLB zum Stehen &#8211; und fuhr nicht weiter. Die Lichter gingen aus und wir standen erst mal schön auf der Brücke herum. Durchsagen hielt man nicht für nötig, wozu auch &#8211; ist ja schließlich ein Privatbahn. Nachdem ungefähr eine halbe Stunde vergangen war wurde von außen die Tür notentriegelt. Der Zugführer war mit ölverschmierten Händen herein gekommen und sagte erstmals was Sache war: Der vordere Teil ist komplett im Eimer. Er versuchte es mit dem hinteren Triebkopf, doch außer einem kurzen Ruck und einer Bewegung von ca. zwei Zentimetern geschah nichts. </p>
<p>Kurz darauf wurden wir gebeten, den Zug zu verlassen und zum &#8220;nahe gelegenen&#8221; Bahnhof Bad Vilbel zu laufen. Dazu mussten wir erst mal aus luftiger Höhe hinunter aufs Gleisbett springen und dann kreuz und quer durch die Landschaft gehen bis wir an einen befestigten Bürgersteig ankamen. Dort suchten wir dann den Weg zum Bahnhof, der sich doch als weiteres Ziel heraus stellte.</p>
<p>15 Minuten am Bahnhof angekommen warteten wir dann noch einmal darauf, dass überhaupt eine S-Bahn nach Friedberg einfuhr, denn die kaputte Bahn blockierte eines von zwei Hauptgleisen auf der Strecke Frankfurt-Gießen &#8211; und da wollten auch noch andere Züge durchfahren. Als dann die S-Bahn eintraf (wir mussten nochmal die Treppe hinunter und eine andere hinauf weil die S-Bahn auf einem anderen Gleis einfuhr) war ich sehr froh. Ich konnte endlich meinen Sitzplatz einnehmen und mich innerhalb von nur 20 Minuten nach Friedberg kutschieren lassen. Die andere Bahn hätte nur 10 Minuten benötigt, aber die hält ja auch nicht an jedem Kaff.</p>
<p>Fazit des Abends: Ich bin stinksauer darüber, wie Fahrgäste über den Zustand einer liegen gebliebenen Bahn bei der HLB informiert werden und dass der Defekt einfach so aus heiterem Himmel entstehen konnte. Älteren Menschen zuzumuten aus einer doch höheren Zuglage hinunter auf das Gleisbett springen zu müssen ist meiner Meinung nach völlig inakzeptabel. Für die 30 Minuten Wartezeit wurden wir nicht entschädigt.</p>
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		<title>Eine etwas vollere S-Bahn</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 21:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dodo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt Tage, an denen ist man(n), frau oder vogel abends einfach nur erschöpft von der Arbeit und will nur noch in Ruhe nach Hause. Man ist etwas dösig und nickt zuweilen mal weg. Genau so ein Abend war heute, aber von Ruhe und Entspannung war keine Spur. Ich schob es auf meine Müdigkeit, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Tage, an denen ist man(n), frau oder vogel abends einfach nur erschöpft von der Arbeit und will nur noch in Ruhe nach Hause. Man ist etwas dösig und nickt zuweilen mal weg. Genau so ein Abend war heute, aber von Ruhe und Entspannung war keine Spur.<br />
<span id="more-469"></span><br />
Ich schob es auf meine Müdigkeit, dass ich Wirrwarr auf dem Zugzielanzeiger an der S-Bahn-Station Offenbach Ledermuseum auf Gleis 2 gelesen habe. Womöglich hatte der Rechner der Bahn aber doch mal wieder einen kleinen Hänger und spielte Zufallsbahn, indem er die Anzeige der verbleibenden Minuten der einzelnen S-Bahnen etwas willkürlich umsortiert hat. Wie auch immer: Auf der Anzeige stand, dass in 6 Minuten die S1 nach Hochheim ankommt. Da es die Bahn mit Zeit-Management nicht so ganz hat, kam die S-Bahn 2 Minuten später, also 4 Minuten zu früh. Doch einfach einsteigen war nicht&#8230; Als die S-Bahn fast anhielt rief der Fahrzeugführer durch das Mikrofon, dass man bitte im vorderen Zugteil einsteigen soll.</p>
<p>Nun kann man sich in etwa vorstellen, wie ausgelastet eine S-Bahn um 18:30 Uhr in Frankfurt am Main so ist. Voll war schon passend, aber nichts im Vergleich zu dem, was sich im Laufe der Fahrt entwickelte. Immer mehr Personen stiegen ein und stiegen ein und manche machten sich auch gar keine Gedanken darum, dass zwei Türen weiter vorne noch etwas Platz ist &#8211; nein, man wollte unbedingt in diese eine Tür rein. Richtig lästig wurde es dann an der Konstablerwache, an welcher sich die S-Bahn schlagartig derart überfüllt hat, dass man erst mal noch 2 Minuten warten konnte, bis alle Menschen aus den Lichtschranken an den Türen getreten waren. Das ist gar nicht so einfach, wenn man sich unbedingt noch in die Bahn quetschen will.</p>
<p>An der Hauptwache wurde es unterdessen noch schlimmer. Die Luft wurde zunehmend stickiger und auch die Menschen uneinsichtiger. Wildes Gedrängel und laute Diskutiererei gingen durch den Wagen. Mein Gedanke: Schnell raus hier! Aber es gab ja noch eine Station dazwischen. <img src='http://blog.dodomedia.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  An der Taunusanlage stiegen verhältnismäßig wenige Personen ein, was unter Anderem daran gelegen haben könnte, dass überhaupt kein Platz mehr für Irgendjemanden oder Irgendwas (denn auch Hunde und Fahrräder wurden eingeladen) war. Als ich am Hauptbahnhof angekommen bin stieg ich aus der S-Bahn aus und beobachtete kurz das Treiben an den Türen. Mit Weltuntergangsstimmung live stürmten die Fahrgäste aus der S-Bahn heraus, damit kurz darauf weitere 500 Fahrgäste einsteigen konnten. </p>
<p>Aber so ist das nun mal, wenn die Deutsche Bahn eine halbierte S-Bahn in der Rush Hour auf den Weg schickt&#8230;</p>
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		<title>Phänomen &#8220;Durchfahrender Zug&#8221; und andere Kuriositäten</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 22:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dodo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jaja, bei der Deuschen Bahn, da ist die Welt noch in Ordnung. Doch seit dem Fahrplanwechsel gerät in Frankfurt ein bisschen was ins Trudeln. Die S-Bahn-Linie S1 nach Offenbach Ost um 9:04 Uhr gibt es laut Bahn-Computer nicht mehr, aber sie fährt trotzdem&#8230; Ich wurde schon etwas stutzig, als ich diese Woche auf dem Zugzielanzeiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jaja, bei der Deuschen Bahn, da ist die Welt noch in Ordnung. Doch seit dem Fahrplanwechsel gerät in Frankfurt ein bisschen was ins Trudeln. Die S-Bahn-Linie S1 nach Offenbach Ost um 9:04 Uhr gibt es laut Bahn-Computer nicht mehr, aber sie fährt trotzdem&#8230;<br />
<span id="more-462"></span><br />
Ich wurde schon etwas stutzig, als ich diese Woche auf dem Zugzielanzeiger (das sind diese schicken Teile, die anzeigen, welcher Zug als nächstes fährt) von Gleis 101 in Frankfurt am Main Hauptbahnhof (tief) gelesen habe, dass Linie &#8220;D&#8221; um 9:04 als Zugdurchfahrt gekennzeichnet ist. Eine Zugdurchfahrt im S-Bahn-Bereich? Na, das lasse ich mir doch nicht entgehen. Gespannt warte ich auf den durchfahrenden Zug&#8230; Doch der fährt nicht durch, sondern hält am Gleis. Auf der S-Bahn steht klar und deutlich: &#8220;Offenbach-Ost&#8221;, wenn auch falsch geschrieben, aber dennoch erkennbar, in welche Richtung diese S-Bahn fährt. </p>
<p>Als sich die S-Bahn in Bewegung gesetzt hat, setzt der &#8220;Schaffner&#8221; die Fahrgäste darüber in Kenntnis: &#8220;Sie befinden sich in der S-Bahn Linie S1 nach Offenbach Ost!&#8221;&#8230; Nun gut, dann scheint das ja alles richtig zu sein&#8230; In jedem der sieben angefahrenen S-Bahn-Stationen brüllte er auf das Gleis nach draußen: &#8220;Auf Gleis 1 fährt ein. S-Bahn S1 nach Offenbach Ost. Die S-Bahn-Linie 9 nach Hanau über Offenbach Ost folgt direkt danach!&#8221;&#8230; Auch auf den restlichen Zugzielanzeigern war entweder &#8220;Achtung! Zugfahrten&#8221; oder gar nichts von besagter Geisterlinie zu lesen. Ist da etwa eine Linie beim Fahrplanwechsel verschütt gegangen? Bereits gestern habe ich die &#8220;Zugdurchfahrt&#8221; bemerkt und auch heute schien die Sache nicht unter Kontrolle. In diesem Zusammenhang würde mich mal interessieren, wie aufwändig es ist, eine solche Linie in den ZZA-Computer der Deutschen Bahn einzugeben.</p>
<p>Dass ich am Montag Abend bedingt durch eine S-Bahn-Großstörung erst gegen 20:45 Uhr zu Hause angekommen bin, möchte ich an dieser Stelle gar nicht so sehr in den Vordergrund heben. Dass das Schienennetz der Deutschen Bahn sehr fehleranfällig ist, wird jeden Tag aufs Neue bewiesen. Kommt es auf der Strecke zu Behinderungen, dann wirkt sich das auf den kompletten Regionalverkehr aus&#8230; So auch heute: Auf der Strecke zwischen Frankfurt und Fulda hat sich ein Personenunfall ereignet. Daraufhin mussten alle ICE auf die Trasse der Main-Weser-Bahn umgeleitet werden. MEin Zug kam heute mit ca. 30 Minuten Verspätung in Bad Nauheim an. Einen Bus habe ich dadurch natürlich nicht bekommen. </p>
<p>Die gute Frau am Lautsprecher in Frankfurt hatte auch so ihre Mühe, alles Gleisänderungen mitzuteilen. In eine Durchsage verpackte sie gleich drei Gleisänderungen, die sie im Abstand von 3 Minuten wiederholte. Da kann man schon etwas Mitleid haben, wenn man die ganze Zeit nur in ein Mikrofon vor sich rein texten muss. Kein Mitleid hingegen hatte eine besonders spezielle Tür gestern Abend im Regional Express um 19:01 Uhr mit den Fahrgästen in dem Wagen: Mit besonders eindringlichem Ton verrichtete die hydraulik-gesteuerte Automatik-Tür ihre Arbeit. Leider hatte ich das Vergnügen, schon 15 Minuten vor &#8220;Reiseantritt&#8221; im Wagen zu sitzen und den unverkennbaren melodischen Klängen der Durchgangspassage beizuwohnen.</p>
<p>Was wäre die Welt nur ohne die Deutsche Bahn? Ich könnte nicht solche tolle Geschichten erzählen und mir wäre langweilig. Zudem hätte ich nichts, worüber ich mich am Tag aufregen kann. <img src='http://blog.dodomedia.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>DodoBlog Spezial: Land unter</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 15:51:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dodo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum einjährigen Blog-Geburtstag am 19. Januar 2009 sollte der Jubiläumsbeitrag eigentlich aus dem neuen DodoMedia Headquarters kommen. Doch wie so oft macht Mutter Natur einem einen Strich durch die Rechnung. Was war passiert? In diesem Beitrag gibt es die Fakten! Wir schreiben Dodos Geburtstag, 13. Januar 2009. Nach einem anstrengenden Schultag flattert der Vogel gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum einjährigen Blog-Geburtstag am 19. Januar 2009 sollte der Jubiläumsbeitrag eigentlich aus dem neuen DodoMedia Headquarters kommen. Doch wie so oft macht Mutter Natur einem einen Strich durch die Rechnung. Was war passiert? In diesem Beitrag gibt es die Fakten!<br />
<span id="more-392"></span><br />
Wir schreiben Dodos Geburtstag, 13. Januar 2009. Nach einem anstrengenden Schultag flattert der Vogel gegen 16:30 Uhr zur Haustür herein, wo die böse Überaschung schon seinen Lauf nimmt: Land unter heißt es auf einmal&#8230; Schlafzimmer und die geplante neue Hauptzentrale von DodoMedia stehen unter Wasser. Wie ist das geschehen?</p>
<p>Wir erinnern uns an geradezu <a href="http://blog.dodomedia.de/einmal-schockfrosten-bitte/">arktische Verhältnisse</a> zurück. Tagelang waren die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt was eine blindgelegt-geglaubte Wasserleitung auf dem Dachboden hat gefrieren lassen. Durch die langsam steigenden Temperaturen begann auch die Leitung wieder langsam aufzutauen. Das Wasserrohr hielt diesem Druck nicht stand und brach an einer Lötstelle vollkommen auseinander. Hunderte Liter schossen daraufhin aus dem Wasserrohr heraus und bahnten sich den Weg nach unten.</p>
<p>Nachdem das Wasser kurzfristig einen für die Stromleitung gefährlichen Stand erreicht hatte wurde notgedrungen die Stromversorgung für die hinteren Bereich des Dodo-Domizils in Steinfurth gekappt. Das war auch gut so, denn nach einer ersten Begutachtung des Schadens lagen Mehrfachsteckdosen auf dem Boden im Wasser. </p>
<p>Die Firma Scheib aus Steinfurth hat einen Wasserrohrbeauftragten (nicht Klempner) vorbei geschickt, der, nachdem ein weiterer Stopfen im Schlafzimmer herausgeplatzt ist und weitere Unmengen Liter Wasser mit sich brachte, Schlimmeres verhindern konnte. Statt dem geplanten Festessen am Ende des Geburtstags gab es notgedrungen etwas Geliefertes vom Chinesen. Die in den Glückskeksen befindlichen Sprüche passten gut zur Situation.</p>
<p>Das verschont gebliebene Hab und Gut wurde in den darauf folgenden Tagen in sog. &#8220;Backup-Säcken&#8221; auf den Dachboden und in den restlichen Teil der Wohnung verstaut, bis die Zimmer wieder bezugsfertig sind.</p>
<p>Insgesamt betroffen waren: Dodos Schlafzimmer, Dodos geplantes neues Arbeitszimmer, ein Teil der Garage, ein Teil der Waschküche, das Lager von Dodos Bruder. Insgesamt belief sich der Schaden, der alleine durch den Hausrat entstanden ist, auf über 3.700 Euro. Die Kosten für die Firma Petzold, welche die Sanierungsarbeiten an den zwei Hauptzimmern &#8211; an dieser Stelle erwähnt: SEHR zufriedenstellend! &#8211; vornahm, die Kosten für die Elektrofirma Guthe aus Steinfurth, sowie die Firmen Vetter GmbH (Müllcontainer-Transport), Protectis GmbH (Reparatur des Wäschetrockners) und Dudenhöfer (Flicken eines durch Fa. Petzold beschädigten Heizungsrohres) sind in diesem Betrag natürlich nicht enthalten. </p>
<p>Nach längeren Renovierungsarbeiten war es dann am 24. Februar 2009 soweit: Die Bauarbeiten sind abgeschlossen und die beiden Haupträume (der vordere ab jetzt als DodoMedia Headquarters bezeichnet) bezugsfertig. Am 26. Februar 2009 ging es dann sogleich auch zum schwedischen Einrichtungshaus IKEA nach Frankfurt. Zu zweit wurden fünf Transportwagen zur Kasse gefahren. Dank eines Bekannten konnten die Pakete in einen Transporter verladen und nach Hause transportiert werden. Bereits fünf Tage zuvor wurden in einem vierstündigen Besuch alle Teile des Schlafzimmers zusammen gesucht.</p>
<p>Zu Hause angekommen wurden Schritt für Schritt alle neuen Möbel aufgebaut und an ihren Bestimmungsort gestellt. Mittlerweile schläft Dodo wieder in seinem eigenen Zimmer (er musste für qualvolle sieben Wochen auf dem Wohnzimmersofa nächtigen) und lebt sich dort neu ein. Mit der Lieferung des Mobiliars für das DodoMedia Headquarters wird in der kommenden Woche gerechnet, sodass nach rund zwei Monaten alle Sorgen wieder vergessen sein sollten. </p>
<p>An dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank an alle, die an dem Projekt &#8220;Einsatz in 4 Wänden &#8211; DodoSpezial&#8221; mitgewirkt haben. Ohne euch wäre es sicherlich nicht so schnell voran gegangen. Bildmaterial von den neuen Räumen wird nachgeliefert, sobald die Einrichtung fertiggestellt wurde.</p>
<p>In diesem Sinne schönen Tag noch. <img src='http://blog.dodomedia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Dodo, Köln und Chartshow</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 09:45:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein &#8211; wie ich finde &#8211; sehr rhythmisch klingender Titel für diesen Artikel. Aber gut. Am 6. Oktober bin ich mit Christian mal wieder weg gefahren &#8211; Hannover und Oberhausen hatten wir ja schon &#8211; und zwar nach Köln. Dort waren wir bei der Aufzeichnung einer Ultimativen Chartshow. Natürlich hatten wir auch unser höchst zuverlässiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein &#8211; wie ich finde &#8211; sehr rhythmisch klingender Titel für diesen Artikel. Aber gut. <img src='http://blog.dodomedia.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Am 6. Oktober bin ich mit Christian mal wieder weg gefahren &#8211; Hannover und Oberhausen hatten wir ja schon &#8211; und zwar nach Köln. Dort waren wir bei der Aufzeichnung einer Ultimativen Chartshow.<br />
<span id="more-292"></span><br />
Natürlich hatten wir auch unser höchst zuverlässiges Navigationssystem dabei, welches an diesem Tag allerdings den Dienst verweigerte und keine Lust hatte, uns in der Weltgeschichte zu begleiten. Aus diesem Grund mussten wir nach der etwas spärlichen Wegbeschreibung von TV Tickets fahren und verfuhren uns natürlich prompt. Schließlich haben wir unseren Bestimmungsort aber dann doch gefunden. Zwar etwas später als geplant, aber das ist ja egal. </p>
<p>Wir wussten schon im Vorfeld, dass das Thema der Sendung &#8220;Black Music Hits&#8221; lautet und konnten uns jetzt nicht so wirklich viel darunter vorstellen. Jetzt kann ich mit Gewissheit sagen, dass es nicht so wirklich meine Musik ist &#8211; auch wenn einzelne Titel durchaus bekannt und daher eine kleine Ausnahme sind.</p>
<p>Enttäuscht war ich während der Aufzeichnung darüber, dass nur zu Beginn das Intro eingespielt wurde und an allen anderen Stellen &#8211; selbst beim Abspann wo das Studio nur durch Lichteffekte anders beleuchtet wurde &#8211; ausgelassen wurde. Bei den Werbeunterbrechungen hat deshalb immer der Warm-Upper ins Publikum gerufen, dass es nun weiter geht.</p>
<p>Trotzdem fand ich die Aufzeichnung ganz gut. Shaggy durfte mit uns zwei weitere Live-Acts für kommende Shows aufzeichnen, da er nicht so leicht zu haben ist. Glück für uns, Pech für die, die ihn eigentlich hätten sehen müssen. <img src='http://blog.dodomedia.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Während der Aufzeichnung wurde auch über den Ausstrahlungstermin diskutiert und man konnte uns vorerst keinen nennen, da RTL das gerne mal sehr kurzfristig hin und her schiebt. Als Richtdatum wurde uns allerdings Februar 2009 gesagt, allerdings wird am 7. November 2008 unsere Show schon ausgestrahlt. Außerdem würden wohl Publika (ist das die Mehrzahl von Publikum?) auch in andere Shows reingeschnitten werden, wenn sich dazu die Gelegenheit bietet.</p>
<p>Für etwas Zoff hat nach der Ausstrahlung der Heimweg gesorgt, da auch hier wieder das Navi nichts machen wollte. So fuhren wir auf die falsche Autobahn und tuckerten mit einem kleinen Umweg über Eschborn und Frankfurt wieder zurück auf unsere Autobahn. War aber glaube ich gar nicht so schlimm das Ganze. <img src='http://blog.dodomedia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Suizid und Bahn</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 16:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dodo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da heute alles total außerplanmäßig ablief, wird auch dieser Artikel außerplanmäßig in der Oktoberpause dazwischen geschoben. 14:25 Uhr, Butzbacher Bahnhof &#8211; Die Frisur hält (dank neuem Haarschnitt). Zusammen mit Max warte ich auf den um 14:32 Uhr ankommendenen RegionalExpress Richtung Frankfurt, um in Bad Nauheim aussteigen zu können. Noch nicht ganz die Treppe zum Bahnsteig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da heute alles total außerplanmäßig ablief, wird auch dieser Artikel außerplanmäßig in der Oktoberpause dazwischen geschoben.<br />
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14:25 Uhr, Butzbacher Bahnhof &#8211; Die Frisur hält (dank neuem Haarschnitt). Zusammen mit Max warte ich auf den um 14:32 Uhr ankommendenen RegionalExpress Richtung Frankfurt, um in Bad Nauheim aussteigen zu können. Noch nicht ganz die Treppe zum Bahnsteig hoch gestiegen bemerken wir beide schon den Hinweis auf dem Laufband, dass der Zug ca. acht Minuten Verspätung habe. Das kann man ja noch verkraften.</p>
<p>Als der Zug eigentlich kommen sollte&#8230; kam er nicht. Stattdessen wurden die Wartenden von der freundlichen Bahndame darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich eine (O-Ton) &#8220;suizidgefährdete Person&#8221; auf dem Gleis befände und der einfahrende RegionalExpress deshalb noch &#8220;ein paar Minuten&#8221; warten müsse. Najaaaa. Dann kam auch der schicke RegionalExpress und fuhr nicht wie sonst üblich auf Gleis 2 diesmal auf Gleis 3 ein. Kein Problem, Gleis 3 ist ja direkt neben Gleis 2, das sind nur ein paar Schritte.</p>
<p>Wir haben uns also schön in den Zug gesetzt und warteten gespannt der Dinge die uns noch so erwarteten. Als wir es uns so schön gemütlich gemacht haben, machte der Schaffner (heißt das noch so?) eine Durchsage, die sich weitaus professioneller als das aufgewirbelte Drama der Durchsagerin im Bahnhof anhörte: &#8220;Wegen Personen im Gleisbett&#8230; verzögert sich die Abfahrt um ca. 15 bis 20 Minuten!&#8221;&#8230; -.-</p>
<p>Die 15 Minuten vergingen, 20 auch, dann waren es 30. Gerade in diesem Moment flackert auf dem Laufband ein Hinweis auf: Die einfahrende RegionalBahn endet in Butzbach. Natürlich ignorierten diesen Hinweis gut zehn Leute und stiegen hektisch aus dem RegionalExpress aus und wechselten in die RegionalBahn. Der Zugführer schmunzelte lediglich durch die Lautsprecher, dass es keinen Sinn macht, in die RegionalBahn einzusteigen, da sie sowieso nicht weiter fährt.</p>
<p>Voller Panik und wie von einer Tarantel gestochen &#8211; der Schrei eines Mädchen bezüglich der Hektik hätte jedenfalls darauf schließen können &#8211; hechteten soeben Ausgestiegene wieder zurück in den RegionalExpress. Die Zeit verging, bis dann auf Gleis 1 ebenfalls von Gießen aus kommend ein schicker IC einfuhr&#8230; und ebenfalls hielt. Nun waren alle vier Gleise blockiert, denn auf Gleis 4, sofern es denn so heißt, hielt ein DB Railion-Wagen.</p>
<p>Von der Einfahrt des IC wenig beeindruckt unterhielt ich mich ein wenig mit Max, bis es dann ein drittes Mal eine Durchsage gab: &#8220;Bitte steigen Sie in den IC auf Gleis 1 um. Dieser hält auf allen Unterwegsbahnhöfen bis Friedberg!&#8221;&#8230; Wir also wieder raus aus dem Zug und in den schönen IC von Hamburg nach Koblenz, Bregenz oder wie auch immer, es war jedenfalls ein Z am Ende&#8230; Glaube ich.</p>
<p>Im IC angekommen setzten wir uns in einen Wagen und warteten auch hier wieder darauf, dass es endlich weiter geht. Tat es aber nicht. Vorerst jedenfalls nicht. Eine neugiere Dame fragte den nur drei Reihen weiter vorne sitzenden DB-Mitarbeiter, der nicht im Dienst war, wann es denn weiter ginge. Dieser reagierte dann gewohnt freundlich: &#8220;Woher soll ich denn wissen warum wir nicht weiterfahren? Ich bin nicht im Dienst!&#8221;&#8230; Als dann 10 Minuten später (ja, wir standen immer noch) ein junger Mann in die Runde fragte, was denn los ist und die erste Dame munter auf den &#8211; natürlich immer noch nicht im Dienst befindlichen &#8211; DB-Mitarbeiter zeigte und &#8220;Da!&#8221; sagte, fiel die Reaktion ähnlich aus.</p>
<p>Bis wir dann endlich weiterfahren konnten (das war gegen 16:00 Uhr), gingen noch zahlreiche Personen auf die Toilette oder gaben ihr Hab und Gut zur Beaufsichtigung an ihren Sitznachbarn um unterdessen schnell noch eine Nervenzigarette rauchen zu können. Der Zug bewegte sich dann &#8211; für einen IC angepasst &#8211; mit gefühlten 50 Metern pro Sekunde Richtung Bad Nauheim und ich kam pünktlich zu meinem Bus eine Stunde zu spät.</p>
<p>Mehr von Dodo gibt es nach der Oktoberpause am 1. November!</p>
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