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	<title>DodoBlog &#187; Brandenburger Tor</title>
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		<title>Ein Vogel in Berlin&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 15:36:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dodo</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ist an sich nichts Besonders, wenn dieses Federtier nicht sonst immer in einem kleinen überschaubaren Rosendorf in Mittelhessen herumflattern würde. Dodo auf großer Reise, hier gibt es den Bericht zu meiner einwöchigen Reise nach Berlin.<br />
<span id="more-87"></span><br />
Ich stehe um kurz vor vier am Marburger Bahnhof. Es stimmt wirklich, was man mir gesagt hatte, das Teil ist einfach nur stinklangweilig und total öde. Aber gut, dass mich meine Mutter nach Marburg gefahren hat. Dank Navigationssystem war das ja auch eigentlich gar kein Problem. Als ich dann im Zug nach Kassel-Wilhelmshöhe saß, musste ich zu meinem Leidwesen feststellen, dass vor mir ein doch etwas jüngerer Mann mit dezenten Störgeräuschen während des Schlafes saß, die man bis an das andere Ende des Wagons hören könnte. Ich versuchte krampfhaft die Schilder an den in totaler Dunkelheit eingetauchten Bahnhöfen zu erkennen, da man sich auf die Lautsprecherdurchsagen nur dann verlassen konnte, wenn sie mal in richtiger Lautstärke abgespielt wurden.</p>
<p>In Kassel-Wilhelmshöhe angekommen suchte ich erst mal meinen ICE nach Berlin. Dieser war auch schon da, allerdings musste ich noch ca. 20 Minuten warten, bis ich einsteigen konnte, bevor er dann um 06:43 Uhr abgefahren ist, mit noch vier anderen Personen im gleichen Wagen. Während der Fahrt sind noch einige weitere Fahrgäste eingestiegen, die es mit dem Hinweis „Ruhewagen – Keine Handys benutzen“ nicht so wirklich ernst nahmen.</p>
<p>Als ich durch den Berliner Hauptbahnhof (bzw. Berlin &#8220;central station&#8221;) gefahren bin, habe ich mich langsam fertig gemacht, um pünktlich aus dem Zug aussteigen zu können. Und dann war es soweit: „Meine sehr verehrten Damen und Herren! In Kürze erreichen wir Berlin Ostbahnhof. Dieser Zug endet hier! Wir bedanken uns für ihre Reise mit der Deutschen Bahn.“ – „Ladies and gentlemen, in a few minutes we will arrive Berlin Ostbahnhof. We thank you for travelling with Deutsche Bahn!“.</p>
<p>Nach einer eher wortlosen Begrüßung zwischen Sebastian, Robert und mir ging es dann auf weitere Reise. Schlaftrunken, völlig verwirrt von den vielen Schildern oder einfach nur froh, endlich in Berlin zu sein watschelte ich dann hinter den beiden her. Sebastian fragte mich mehrere Male, ob er mir etwas abnehmen könnte. Ich wollte aber zeigen, dass ich so einen großen und schweren Koffer alleine durch Berlin rollen kann. Hätte ich die Hilfe mal lieber in Anspruch genommen, wäre mir auf den letzten Metern womöglich nicht eine Rolle vom Koffer abgebrochen. Nun musste das Mistding getragen werden, mitsamt dem ganzen schweren Zeug drin. Naja, passiert halt &#8211; und wenn, dann nur mir. <img src='http://blog.dodomedia.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nach einem ellenlangen Schweigen beschlossen wir, den örtlichen Supermarkt aufzusuchen, um etwas zum Essen zu haben. Dass es regnete, machte uns nicht wirklich etwas aus – aber eher, dass es den ganzen Tag regnete und schneite. </p>
<p>Wir gingen dann in die Arkaden am Potsdamer Platz und tranken erst mal was zum Kafee. Ich nahm eine heiße Schokolade, Robert auch und Sebastian genehmigte sich eine Cola. Anschließend gingen wir in den Saturn, wo sich Basti neben dem neuen Netzwerk-Switch und den zwei Netzwerkkabeln überaschenderweise auch mal gerade so ein neues Notebook kaufte.</p>
<p>Dieses haben wir dann &#8220;zu Hause&#8221; auch gleich angeschlossen und installiert. Wir bauten wir den Netzwerk-Switch auf und verbanden uns mit allen Rechnern ins Internet, was ohne weitere Probleme funktionierte. Wir chatteten lange im Chat und surften im Netz, bis wir uns dann gegen 20:00 Uhr auf dem Weg zum Fernsehturm gemacht haben – mir vorherigem Absacker in Bastis Videothek, um ein paar Videos zurückzugeben. Schon lustig wenn man sich mit acht anderen Personen in einen kleinen Aufzug quetschen muss, aber was tut man nicht alles, um auf das Türmchen raufzugehen &#8211; jedenfalls keine 1000 Stufen laufen. <img src='http://blog.dodomedia.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nach dem Fernsehturmbesuch gingen wir in ein Restaurant. Die Bedienung war sehr freundlich, das Essen sehr üppig und die Einrichtung sehr schön &#8211; insgesamt also sehr empfehlenswert.</p>
<p>Da ich jetzt wenig Lust habe, über alles so intensiv zu berichten, erwähne ich hier nur mal kurz, was wir alles gemacht haben: Wir waren im Berliner Hauptbahnhof, im Regierungsviertel, am Brandenburger Tor (ich habe dort nach den Ex-GIGA-Studios gesucht und ein Kennedy-Museum gefunden), wir haben das Holocaust-Mahnmal betreten, wir sind extrem viel Spazieren gegangen (und das, obwohl ich so ein Spaziergang-Muffel bin), waren öfters mal im McDonalds oder Burger King (das hört sich jetzt viel an, war es aber gar nicht), haben zweimal Döner gegessen, wir haben uns über alles Mögliche unterhalten, DVDs ausgeliehen und teilweise sogar angesehen, wir waren einkaufen, haben Postkarten geschrieben (und auch eingeworfen, wenn auch etwas spät), waren im Berliner Tierpark, im Kino und zweimal im gleichen Restaurant zum Abendessen (weil es uns da so gut gefallen hat). </p>
<p>Und dann war da noch die Blue Man Group. Es war zwar das gleiche Programm wie vor zweieinhalb Jahren als ich mit meiner Klasse in Berlin war, aber diesmal im Bluemax-Theather am Potsdamer Platz, schräg gegenüber von dem Theather, wo wir waren. Zu meinem großen Erstaunen gab es auch wieder das Papier-Finale mit meinem Lieblingssong &#8220;I Feel Love&#8221;, zwar in einer abgewandelten Form, aber trotzdem noch erkennbar von der Albumversion. Auch im &#8220;Abspann&#8221; bzw. der Verabschiedung wurde das Lied verwendet, was mich sehr überrascht hatte, da es dort nochmals in einer anderen Version lief. </p>
<p>Insgesamt war es einer sehr ereignisreiche Woche in Berlin, die im Sommer mit anderem Programmablauf wiederholt wird. Ich fande es sehr schade, dass die Woche so schnell vorbei ging und wäre gerne noch länger geblieben, aber auch den schulischen Verpflichtungen muss man nachkommen und wieder lernen und sich auf das letzte Stück des zweiten Halbjahres vorbereiten. Ein Besuch in Berlin lohnt sich immer und ich hoffe, dass meine zwölf Postkarten angekommen sind. Auf dem Rückweg ist mir eingefallen, dass ich folgenden Menschen keine Karte geschrieben habe, sie aber trotzdem hiermit noch grüßen möchte: Daniel Werner, Moritz Steinhauer, Frederic Schneider und Tom Kette.</p>
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