Soeben habe ich meine Jurybewertung zu meinem DUDEN OPEN-Artikel bekommen. Ob man das Ganze Jurybewertung nennen kann, lasse ich mal so dahingestellt, es sieht für mich jedenfalls nicht nach einer “fachgerechten Jury-Kritik” aus.
In der Mail heißt es:
Wir danken dir deine Teilnahme und für deinen guten Text und schicken dir heute die Jurybewertung.
Leider hat es dein Artikel nicht bis ins Finale des diesjährigen Wettbewerbs geschafft – obwohl es sehr knapp war. In diesem Jahr war die Zahl der sehr guten Artikel besonders hoch. Offenbar hat das Thema besonders vielen Jungjournalisten sehr zugesagt und viel Potenzial freigesetzt. Die Jury war voll des Lobes über die vielen druckreifen Texte, die ihr zur Bewertung vorlagen.
Gerade in diesem Jahr waren es oft nur Nuancen, die das Weiterkommen in die Finalrunde ausgemacht haben. Und viele sehr gute Artikel haben es nicht geschafft. Da die Finalrunde nur zehn SchreiberInnen umfasst, muss leider eine Auswahl getroffen werden.
Bitte sieh deine Bewertung als konstruktive Kritik und Ermutigung auf deinem Weg zum Journalismus weiterzumachen!
Und als Jury-Kritik setzt man mir folgendes dreizeiliges Word-Dokument vor:
Eine Zusammenschau von Medienkampagnen. In Punkto China aber nur unvollständig, wenn man die Beeinflussung der Medien außer acht lässt. Insgesamt etwas verplaudert. Da hätte man mehr draus machen können.
Es ist schon klar, dass nicht zu jedem Artikel ein Roman an Kritik geschrieben werden kann – das habe ich auch gar nicht erwartet, obwohl es teilweise so angepriesen wurde, aber ein bisschen mehr hätte es dann doch sein können.
Ich werde jedenfalls im September erneut teilnehmen.

